![]() | 21. September 2011 Aufgaben, Strafen und Belohnungen, wo sind die Grenzen? Hallo, aus der Plauderlounch hat sich folgendes Thema entwickelt: Aufgaben, Strafen und Belohnungen. Wo sind die Grenzen? Womit bestraf ich eine Masosub? Mit Schlägen? Das wird für ihr mentales Empfinden mehr eine Belohnung, als eine Strafe sein. Wenn Subbie Lust auf Haue hat provoziert sie den Dom und schon gibts rote Flecken. Merkt es der Dom, bricht er die Strafe ab, weil es eine Belohnung ist? Durch unsere Entfernung zueinander fallen immer viele Verfehlungen und gebrauchte (reingetrettene) Fettnäpfchen an. Fasse ich das in eine Kollektivstrafe zusammen, oder ackere ich mich mühsam durch die Liste durch? Ich bin da sehr zwiespältig, wo die Grenzen zwischen den Bereichen sind. Wie immer ist es eine Frage des Spiels zwischen den Partnern, das ist klar. Wie sehr Ihr das? Habt ihr auch Eure Schwierigkeiten die Bereiche abzugrenzen? Last mal hören. |
![]() | 21. September 2011 @ chara WIE deutlich? Und, kamen sie an??? Ganz ehrlich...! wie deutlich Sinn der Aufgabe nicht verstanden du wirst es nie lernen und somit nicht mehr meine Sub sein. Ich wusste von Anfang an das du die Aufgabe nicht bestehen wirst, du forderst meine Hand ohne etwas dafür zu tun. Ich habe auch schon die Beziehung aufs Spiel gesetzt weil ich gesagt habe die Strafe ist ein absolutes Tabu. Eine Zeit lang dachte ich es ist liegt an mir. Vor allem wurde mit Tabus und festgesetzten Grenzen gespielt die jeder der Herren genau wusste da geht absolut nichts. Dann geh ich lieber in Zukunft als mich kaputt machen zu lassen. |
![]() | 21. September 2011 Womit bestraf ich eine Masosub? Mit Schlägen? Das wird für ihr mentales Empfinden mehr eine Belohnung, als eine Strafe sein. Oh, man kann eine Maso durchaus mit Schlägen strafen! Eine Strafe besteht zumindest bei uns nicht nur aus der reinen Straf"aktion" des Herren. Es ist das ganze Drumherum, was es für mich zu einer unangenehmen Situation werden lässt. Im Gegensatz zu einer normalen Session läuft die Strafsession ohne jegliche Nähe, weder körperlich noch seelisch ab. Keine Gefühle, nichts... Allein das macht die Sache schon sehr unangenehm und die Schläge, die dann folgen, sind bestimmt nicht das, was ich mir wünschen würde. Sie müssen dann gar nicht mal so heftig sein, was sich im Kopf abspielt reicht schon aus. Was nun Aufgaben angeht... da ist die Entfernung auch bei uns ein wenig hinderlich. Wir haben es so gelöst, dass mein Herr mir im Grunde genommen kaum Aufgaben erteilt, denn er kann ja eh nicht kontrollieren, ob ich diese auch einhalte. Grundsätzlich haben die Regeln, die unser Zusammensein bestimmen, nichts in meinem normalen Alltag zu suchen. Wenn ich aber das Eine oder Andere doch in ihn mitnehmen möchte, so muss ich das auch sagen und konsequent durchziehen. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Aber das sind Dinge, die wir dann gemeinsam absprechen, nicht als Herr und Sklavin sondern als Iwan und Sandra. Belohnungen.. nun ja, da bin ich wohl recht pflegeleicht (oder doch nicht? LG Sandra |
![]() | 21. September 2011 *BUMM* |
![]() | 21. September 2011 @N_E Ich danke dir für dieses Thema Da kann ich schön meinen Senf dazu geben und gleich fragen: Worin siehst du den Sinn von Strafen oder Aufgaben?? Wer legt das Gesetz fest, gegen das Sub verstoßen muss, um bestraft zu werden??Wozu sind Strafen gut? Soll das gemeinsame "Spiel" nicht beiden gefallen? Was hat ein Dom davon, wenn er Aufgaben verteilt? Woher nimmt er sich das Recht, Aufgaben zu verteilen, die Sub Zeit, Energie u.s.w kosten? Was hat er davon?? Davon abgesehen, gibt es 1000 Möglichkeiten, eine Maso-Sub zu bestrafen. Muss ja nicht einfallslos mit Schmerz sein, oder? Es ist nicht schwer zu erkennen, dass ich keine Sub bin, die sich bestrafen lässt. Meine Art, BDSM zu leben, sieht ganz anders aus. Aber ich hoffe, meine Fragen von euch dennoch beantwortet zu bekommen. LG warmth |
![]() | 21. September 2011 Tja.... Es gibt sie in der Tat.. die Dömmelchen die ohne die "Krücke" Strafe nie zu einem Bodyplay kommen. Und es gibt sie in der Tat, die Submissiven die ne Krise bekommen wenn Dom ohne erkennbaren Grund ein Bodyplay durchführt. Ob es nu Sinn macht oder nicht Aufgaben und/oder Strafen zu "verteilen" liegt imho bei den jeweiligen Partnern und kann wohl kaum so ganz allgemein abgehandelt werden. @ warmth Dein "Fragenkatalog" lässt sich kaum beantworten, zumindest nicht so das es Sinn macht bzw. nicht noch mehr Fragen aufwirft. |
![]() | 21. September 2011 @Iwan Das befürchte ich auch... Das meine Fragen nicht beantwortet werden können. Klar, jeder hat seine eigene Art, BDSM auszuleben. Aber den Sinn einer Bestrafung kann oder will niemand so recht beantworten |
![]() | 21. September 2011 Das kann dir niemand schlüssige beantworten. Ist eins der Dinge die man eben so stehen lassen muss |
![]() | 21. September 2011 Das ist so unbefriedigend. Und ich möchte doch ab und zu mal ein bissle Befriedigung... |
![]() | 21. September 2011 Strafe Hallo wir DoSu, sind neu BDSM BW Gruppe, aber wollten mal unsern Senf gleich dazu geben übrigens wir finden es total spannend sich mit Gleichgesinnten auszutauschen! Aber zurück zum Thema Wir finden das kann man nicht wirklich Trennen wir Switschen beide,dass heißt wir können das von beiden Seiten sehen. Man kann aus den Schlägen und aus der Dehmut Lust und seinen Spaß ziehen wobei das nicht ausschließt, dass dies auch gleichzeitig Bestrafung ist. Wir glauben das geht Hand in Hand! Auch als Dom ist es manchmal die Demut und die Macht aber manchmal auch nur das drauf hauen wenn es super rote Striemen gibt oder auch die Erhabenheit die man aus der Erniedrigung und Bestrafung des/der Sub zieht. Aber letztendlich glauben wir dies lebt jeder auf seine eigene Weise. Der Kick kommt letztlich aus dem Zusammenspiel der extremen tiefen Empfindungen. Die Frage ist muss man wissen wo Demut aufhört und Bestrafung anfängt oder darf es nicht in einander verschwimmen? Liebe Grüße |
![]() | 21. September 2011 Regeln...? Für wen?! Ich lebe die Lust an der Willkür - mal nenne ich es Strafe, mal anders. Es gibt aber für (meine) Sub keinen Anspruch auf eine Reaktion von mir - ich bleibe unberechenbar...und das ist es, womit ich mich wohlfühle Moxy |
![]() | 22. September 2011 Ich persönlich kann ebenfalls nichts anfangen mit dem Konzept von dezidierten Aufgaben und einer Bestrafung bei minderwertiger Ausführung. Meine Aufgaben sind durch die Wünsche und Vorlieben des Mannes definiert, zu dem ich aufschaue. Da muss nichts explizit ausgesprochen oder gefordert werden. Wenn ich jemanden kennenlerne, dann werde ich als erstes versuchen, herauszufinden, was er mag und was nicht. Meine Erfüllung finde ich dann darin, seine Wünsche zu erfüllen, die Freude in seinen Augen zu sehen, seine Zufriedenheit zu spüren. Das Spektrum reicht von der Wahl meiner Kleider über die Zubereitung seiner Lieblingsessen bis hin zu sexuellen Praktiken. Gelingt es mir nicht oder nur unzureichend, seine Vorlieben zu treffen, seine Wünsche zu erfüllen, seinem Wollen nachzukommen, so habe ich das Gefühl, versagt zu haben, nicht nur, dass dies mich um meine Erfüllung bringt, es ist auch eine viel schlimmere Strafe, als wenn er mich verhauen würde. (Ich wünsche mir manchmal direkt, ich könnte dem Konzept der Strafe etwas abgewinnen, dann würde ich eben eine Strafe kassieren und dann wäre alles wieder gut. So hängt mir manches "Versagen" noch lange nach....) Oh, und was das Hauen angeht: Wenn er mich hauen will, dann kann er das tun, sein Wollen ist Begründung genug, er muss da keine Ausreden erfinden und das ganze als Strafe verbrämen für irgendeine aus der Luft gegriffene Verfehlung. @Moxy: All dies zeigt auch, dass ich mit (Deiner) Willkür z.B. überhaupt nichts anfangen könnte. Ich muss mich schon darauf verlassen können, dass der Mann, dem ich diene, nicht seine Vorlieben und sein Wollen willkürlich ändert - täte er dies, könnte ich niemals genügen und würde innerhalb kürzester Zeit meine Bemühungen einstellen. Schlicht Energieverschwendung. Grüße in die Runde ~ Blackfux |
![]() | 22. September 2011 ich finde keine Strafe, ist manchmal die Schlimmere.......... (wobei ich das mit der Strafe ebenso doof finde........) lass doch Sub jammern und rum pienzen.......und ärgern und frotzeln..... einfach nicht reagieren.......wenn Sub dann aufgesteckt hat, dann kann man schon mal herrlich in den Hodensack packen (vollkommen unverhofft) oder in die Nippel zwicken....... aber eben GENAU DANN, wenn er NICHT damit rechnet.........das ist viel effektiver.....zumindest finde ich das so....... Liebe Grüße L@ Div@ |
![]() | 26. September 2011 Vor einigen Tagen habe ich mich über das Thema strafen mit Sub unterhalten. Es ergab sich ein reger Austausch via Mail…. Der Beitrag weiter oben von warmth hat mich inspiriert einen Auszug meiner Mail hier rein zu stellen: Ich mag die Dom/Sub Konstellationen nicht besonders, wo Dom eine ellenlange Liste von Benimmregeln aufstellt, nur damit Sub letztendlich daran scheitert um von Dom bestraft zu werden. Ich finde solcherlei künstliche Alibis für die Handlungen von Dom eigentlich nur dämlich. Wenn ich Sub schlagen, anpissen oder sonst was……. will, dann tue ich das. Natürlich im richtigen Rahmen, aber mein Wollen ist für mich dabei meine Handlungsgrundlage und nicht irgendwelcher Pseudoquatsch… Und ich will auch keine Sub haben, die Angst vor Bestrafung haben muss. Deren Beweggründe mir zu Dienen und zu Willen zu sein, einem ominösen Regelkatalog entspringen. Meine Sub wird deshalb devot sein, weil sie mich erkennt – weil sie sich für „mich“ hingeben will. Weil sie von mir angenommen werden will und ich Sub dies gewähren möchte. Und daher brauche ich auch keinen Zwang oder Strafen, denn ich gehe grundsätzlich davon aus, dass Sub sich bemühen wird. Dass sie versucht mit zu gehen, neues zu probieren, Grenzen zu verschieben…. Ich gehe davon aus, dass Sub mir Gutes tun will. Kurz gesagt – ich wecke den Wunsch in Sub und biete ihr den Rahmen um sich selbst zu verwirklichen, nur wegen mir und nicht wegen irgendeinem Domgehabe. Für mich bedeutet dann führen auch nicht, dass eine hinterher laufen muss. Führen kann man auch, wenn man gemeinsam nebeneinander geht, und dies sogar manchmal Händchenhaltend. Und was macht Strafen dann noch für einen Sinn? Do_Mi ......ja, das ist wirklich nur meine ganz persönliche Meinung. |
![]() | 01. Oktober 2011 Standpunkte und ihre Felsenfestigkeit Wenn ich meinen Standpunkt verändere gewinne ich neue optische Eindrücke vom gleichen Objekt. Soweit die Physik. Wenn ich meine Meinung kritisch betrachte, Subbie als lebendes Wesen, mit durchaus ernst zu nehmenden Eigenschaften sehe, ja dann ist mein Standpunkt sehr wohl nicht Felsenfest, sondern sollte verschiebbar sein. Gerade in letzter Zeit habe ich da viele neue Einblicke gewonnen. @blackfux Diese Ansicht finde ich bemerkenswert tiefsinnig. Deine Einstellung bedarf allerdings einer guten bis ausgeprägten Masoader. Der Gegenpart braucht den Spass an der Qual und nicht nur das Spiel des Kopfficks. Findet sich so eine Konstellation zusammen wird es betimmt gut harmonieren. @Moxy Es gibt aber für (meine) Sub keinen Anspruch auf eine Reaktion von mir - ich bleibe unberechenbar...und das ist es, womit ich mich wohlfühle Du meinst bestimmt nicht die Willkür durch Inkonsequenz?Auch Du wirst Deine Art haben in dem Spiel Regeln aufzustellen. Es bleibt allerdings Dir überlasssen ob und wann Du sie anwendest. Das ist Deine Willkür, oder? @Do_Mi Für mich bedeutet dann führen auch nicht, dass eine hinterher laufen muss. Führen kann man auch, wenn man gemeinsam nebeneinander geht, und dies sogar manchmal Händchenhaltend. Sehr schön gesagt.Und was macht Strafen dann noch für einen Sinn? Mir wird klarer warum ich immer schon meine Probleme mit der Bestrafung habe und warum ich dauernd vergessen will warum Subbie nochmal Schläge verdient hat. Sie hat sie verdient weil wir beide dieses Spiel wollen. Strafen als Erzieherische Maßnahme bleiben bei meinen Gedanken aussenvor. Die behalten weiterhin ihre Form. LG N_E |